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Politikunterricht live

14.01.2016

Riesige Freude kam bei den Schülern und Schülerinnen der 5. Klasse der Grundschule Putlitz auf, als sie ganz überraschend von einem Besuch im Deutschen Bundestag bereits in der 2. Schulwoche erfuhren. Schon im alten Schuljahr wurden die Weichen für diesen Besuch gestellt. Herr Steckel, Sozialarbeiter im Amt Putlitz-Berge, hatte seine Kontakte ausgespielt und einen Trip nach Berlin organisiert. Eingeladen wurden die Kinder von der Bundestagsabgeordneten Frau Doktor Tackmann von den Linken. Als der Bus abfuhr, freuten sich die Jungen und Mädchen. Noch mehr freuten sie sich über ihren Busfahrer „Bombe“. Aufgrund des relativ geringen Verkehrs auf der Autobahn und in Berlin landeten wir pünktlich vor den Reichstag. Da noch drei Stunden Zeit waren, durchquerten wir das Brandenburger Tor, flanierten auf der Friedrichstraße bis zum Alexanderplatz. Dabei besichtigten wir viele historische Gebäude entlang der Strecke. Mit der U-Bahn ging es zurück zum Reichstag, wo wir von der Sekretärin von Frau Dr. Tackmann empfangen wurden. Groß war das Erstaunen, als wir die Plenarsitzung besuchten. Saß doch tatsächlich unsere Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel im Präsidium ! Zwar waren alle sehr aufgeregt, doch verfolgten alle mit toller Disziplin unter anderem die Beiträge von Bundesaußenminister und Vizekanzler Frank-Walter Steinmeier. Da unsere Zeit begrenzt war, verließen wir die Sitzung und besichtigten die Kuppel des Reichstages. Nun folgte der Besuch bei Frau Dr. Tackmann. Sie wollte erst einiges über Politik und den Reichstag erzählen, musste jedoch schnell feststellen, dass die Kinder lieber Fragen stellen wollten. Fast 45 Minuten löcherten die Schüler und Schülerinnen die Bundestagsabgeordnete und hakten immer wieder nach, wenn etwas nicht ganz klar war. Da Frau Dr. Tackmann wieder in den Plenarsaal musste, brach sie die Fragestunde ab, ohne dabei zu vergessen zu sagen, dass auch sie viel Spaß an den aufgeweckten Schülerinnen und Schülern hatte. Als Dankeschön überreichten ihr drei Schüler einen Putlitz-Stoffbeutel mit frischem Obst und Gemüse aus Putlitz. Dazu wünschten sie ihr weitere Erfolge und dass sie eine „frische, knackige und gesunde Politik“ machen möge. Zum Abschluss sangen ihr die Schülerinnen und Schüler die erste Strophe des Brandenburgliedes von Gustav Büchsenschütz. Mit zahlreichem Infomaterial versehen ging es dann auf die Heimreise. Fast wie geplant kamen wir in Putlitz an und wurden von den Eltern und Großeltern empfangen. Es hat allen sehr gut gefallen und jeder hatte sehr viel zu berichten. Vielen Dank noch einmal an die Organisatoren und Gastgeber !

DF