So war es mal und so wollen wir es auch wieder haben! Der Putlitzer Mühlenteich gehört seit sehr langer Zeit zum Stadtbild. Das wollen wir erhalten!
Wir wollen nicht, das irgendwann, Bären an der „Fischtreppe“ Lachse fangen. Die Entscheidung, das Stepenitzwehr wegen dem Lachsaufstieg abzureißen wäre fatal. Danach müsste Putlitz in Schilda umbenannt werden! Im übrigen gibt es seit über 300 Jahren eine „Fischtreppe“, die vom Müller instand gehalten wurde.
Abriss des Stepenitzwehres bedeutet auch eine Absenkung des Grundwasserspiegels, der jetzt schon, durch dieses Fehlplanungswehr, um 1,70m abgefallen ist. Unsere Kirche hat schon bedenkliche Risse im Giebel.
Flohmarkt am Sonntag in Putlitz
Draußen klirrende Kälte, im Saal des Putlitzer Kulturbeutelvereins heiße Preise beim ersten Flohmarkt in diesem Jahr. Zunächst die Sorge der Händler kommen die Leute, sind sie neugierig genug, um hier das eine oder andere Schnäppchen zu kaufen? Doch die Leute kamen, zwar nicht so kauflustig, wie es bei sommerlichem Sonnenschein sein würde, aber immerhin.
Die nächsten Flohmarkttermine für 2010
07.03 - 04.04 - 02.05 - 06.06. - 04.07. - 01.08. - 05.09. - 03.10. - 07.11. - 05.12.
Ausführliche Information unter: 0173- 6411277
Fasching in Reetz - in Reetz da geht`s -
Die Klänge des Radetzkymarsches mit dem Einmarsch der Reetzer Faschingsgarde, wie jedes Jahr Rot uniformiert, ist der auftackt des Faschingsprogramms im Saal des Gasthofes von Ramona Muhs.
Mit Witz und Charme führt Ricardo Perlich durch das Programm, bringt den Saal zum Schunkeln und macht es spannend bei der Ankündigung der einzelnen Programmteile.
3 Stunden buntes Programm für die Gäste des Reetzer Faschingsclubs.
Los ging es mit den »Reetzer Minis«. Das ist der Faschingsnachwuchs, Mädchen und Jungen, die mit Freude mitmachen. Monate vor ihrem großen Auftritt hatten sie ihr Programmteil (Vampirtanz mit Sandmännchen) unter Anleitung von Uta Breitlauch und von Isolde Huhnstock einstudiert.
Uta Breitlauch freut sich über den Spaß, den die Kinder beim Tanzen haben besonders über die vielen Neuen, die im Faschingsclub mitmachen wollen. Der Nachwuchs für unseren Faschingsclub ist zunächst gesichert, sagte Uta Breitlauch.
Zusammen mit dem großen Finale hatte Ricardo Perlich 16 Programmpunkte anzukündigen. Nach den Reetzer Minis, die Riesigen Applaus für ihre Darbietung bekamen folgten die Reetzer Spatzen, danach das Tanzduo Protzmann mit einer fast akrobatischen Tanzdarbietung. Weiter ging es mit der Bütt und Bauarbeit Rüdi, den Soloauftritt von Gerd Beuster, dem Reetzer Urgestein.
Die »Reetzer Rockets« mit ihrer Tarzan und Jane Tanzshow, genauso die Frauen und Männer der Showtanzgruppe sind die absoluten Höhepunkte des diesjährigen Faschingsprogramms. Das begeisterte dankte für die Show mit riesen Beifall und lies keinen ohne mehrmalige Zugabe von der Tanzfläche.
Lachen, tanzen und Fröhlichsein bis in den frühen Morgen, Fasching vom Feinsten in Reetz.
Putlitzer Skat und Rommeeturnier - die Pokalendrunde.
Am Freitag gegen 23.00 Uhr waren die Sieger im Spiel um den Pokal und den Tagessieg des Putlitzer Feuerwehrvereins ermittelt. Drei Spieltage mussten (konnten) im Gemeinschaftshaus der freiwilligen Feuerwehr absolviert werden.
Spannende Spiele vor allem aber Spaß lag vor den Teilnehmern des im November letzten Jahres begonnen Turniers und der Spieler, im Rommé oder Skat, der von Anfang an mitgespielt hatte auch weniger oder mehr Punkte sammeln konnte, für den gab es zum Abschluss des Turniers den begehrten Pokal und Sachpreise.
Tagessieger in der abschließenden Runde sind im Skatspiel: 1. Jörg Lobinskky mit 1857 Punkten 2. Ingo Käpernick mit 1636 Punkten und 3. Detlef Feige mit 1599 Punkten
Im Romméspiel sind als Tagessieger ermittelt: 1. Gisela Schlappman mit 161 Punkten 2. Annemarie Hufenbach mit 182 Punkten 3. Heidi Kopplow mit 271 Punkten
Spannend wurde die Auswertung der Gesamtspiele um den Feuerwehrpokal.
Hier sind die Gewinner - 1. Annemarie Hufenbach - 446 Punkte 2. Regine Westphal - 525 Punkte und 3. Diana Schlapmann - 553 Punkte
Bis zur letzten Runde auch Spannend die Ermittlung der Gewinner des Pokales im Skatspiel. Hier sind die Sieger: 1. Bernd Ölke mit 3929 Punkten 2. Ingo Käpernick mit 3637 Punkten 3. Ronny Kersten mit 3518 Punkten
Die schicken Pokale wurden vom Feuerwehrvereinsvorsitzenden Holger Böwe feierlich überreicht. - Bilder von der Pokalübergabe von "Stanko"
Grüne Woche Berlin 2010
Unser 10. Putlitzer Burgfräulein Lena Zellmer und der stellvertretende Bürgermeister André Michaelis sowohl der Ortsvorsteher von Putlitz, Wolfgang Thätner machten prima Werbung am Prignitztag in der Brandenburghalle für unsere Stadt und für das Amt Putlitz-Berge.
Weihnachtsbaumverbrennen in Telschow/Weitgendorf.
So recht wollten die ausgedienten, abgeschmückten Weihnachtsbäume nicht brennen. Es dauerte seine Zeit, bis die Flammen auf dem Telschow/Weitgendorfer Sportplatz loderten. Im Gulaschkessel auf offenem kleinen Feuer dampfte das Wildgulasch. Dieser wurde dem Telschow / Weitgendorfer Feuerwehrverein vom Putlitzer Burgermeister spendiert. Wohlschmeckend zubereitet vom Fleischermeister Guido Korn mundetet er trefflich an diesem kalten Winterabend. Glühwein wärmte und sorgte für die gute Stimmung.
Weihnachtsbaumverbrennen in Putlitz
200 Putlitzer begleiteten den Fanfarenzug in einem langen Zug durch Putlitz zum ehemaligen Burghofgelände. Bei eisig kaltem Wind war es angenehm am großen Feuer oder an den Feuerschalen sich aufzuwärmen. Der Glühwein schmeckte bei dieser Kälte gut und wärmte mit. Die Kinder hatten ihren Spaß, sie durften sich ins Feuerwehrauto setzen und Feuerwehrmann spielen. Die Kameraden der Feuerwehr sowie des Feuerwehrvereins sorgten mit lecker Grillwurst und schmackhaftem Gulasch für den Hunger der vielen Putlitzer. Bis in den späten Abend brannte das große gemütliche Feuer.
Jahreshauptversammlung der FF und des Putlitzer Feuerwehrvereins
Neujahrsempfang 2010
Weihnachtsbaumverbrennen in Sagast Eine gute Idee fand der Sagaster Feuerwehrverein. Das Problem gibt es jedes Jahr, wohin mit dem abgeschmückten obendrein außerordentlich nadelnden Weihnachtsbaum. Es bietet mit Sicherheit an, mit den ausgedienten guten Stücken ein Feuer zu entfachen. Frische Bratwurst für den Grill, Glühwein von der guten Sorte, Bier und Brause wurde eingekauft. Alles, was zum Gelingen eines kleinen Festes beiträgt.
Mit den Feiern stand es in der letzten Zeit in Sagast nicht so doll. Das traditionelle Adventsfeuer, vor allem die Dorfweihnachtsfeier, beide Veranstaltungen sind ausgefallen. Umsomehr fand das erste Sagaster Weihnachtsbaumverbrennen einen guten Anklang. Die Bewohner brachten ihren Weihnachtsbaum mit ans Feuer auf dem Sagaster Dorfplatz. Hier sorgten die knisternden Flammen, zusammen mit dem Glühwein eine angenehme Wärme an diesem winterlichen Abend.
Weihnachtstanz im Kulturbeutelsaal Putlitz
Der Putlitzer Weihnachtsmarkt am 19.12.2009
Weihnachtsfeier für die Senioren des Amtes Putlitz-Berge Der Gemeindesaal in Gülitz ist der Größte im Amtsgebiet, der sich für solche Feiern anbietet. Denn immerhin sind zur diesjährigen Amtsweihnachtsfeier 160 Senioren bequem mit Bussen angereist. Das bedeutet jede Menge Vorbereitungen für Gundula Kolzer mit ihren 3 Seniorenbetreuerinnen. Unterstützung gab es von Kerstin Benn, die sonst in der Putlitzer Infothek aktiv ist. Der Putlitzer Bürgermeister Bernd Dannemann ließ es sich nicht nehmen und begrüßte die Senioren, wünschte eine angenehme Feier und auch Gesundheit im neuen Jahr. Weiter ging es mit den Kindern der Kita und des Hortes Berge, die für die Omis und Opis ein kleines weihnachtliches Programm vorführten. Mit der musikalischen Begleitung der jungen Gitarren- und Keybordschülerinnen von Isolde Huhnstock war das ein Programm, das den Senioren Spaß machte.Dann wurde Kaffee eingeschenkt und alle ließen sich den leckeren Kuchen von der Bäckerei Reupke munden. Der Weihnachtsmann hatte danach seinen großen spaßigen Auftritt. Aber wichtiger und von allen schon erwartet war die Aufforderung zum Tanz. Da ging schon bei den ersten Walzertakten die „Post“ ab. Selbst die beiden ältesten Seniorinnen der Weihnachtsfeier Frau Lydia Schönlaub aus Burow und Frau Ursula Muhs aus Weitgendorf fanden es bedauerlich, das sie heute nicht ihre Tanzschuhe anhatten.
Ursula Muhs macht jedes Jahr die Weihnachtsfeier mit und findet es sehr komfortabel, das sie mit dem Bus fast von der Haustür abgeholt wird und nach der Feier auch wieder nach Hause kommt. Auch Edith Löb und Hedwig Koplin aus Porep sind fast jedes Jahr mit dabei. Hier trifft man Bekannte aus den anderen Orten des Amtes. Da gibt es viel zu erzählen.
Sehr schmackhafte Rouladen gab es zum Abendessen die Fleischermeister Guido Korn aus Putlitz anlieferte. Nach dem Essen ging es weiter mit dem Tanz unter dem Weihnachtsbaum im Gülitzer Gemeindesaal erst 21.00 Uhr waren die Letzten von der Tanzfläche.
6. Turmblasen in den Ruhner Bergen. Mit dem Riesen Ramm und dem Putlitzer Burgfräulein.
6. Adventslesung in der Nettelbecker Amalienkapelle. Mit Heide Böwe und Udo Kroschwald. An der Orgel Monika Schmidt.
Weihnachtsfeier in Porep In diesem Jahr hatte der Poreper Bürgerverein den Wolfshagener Chor „Singende Orchideen“ unter Leitung von Manfred Lewald als Auftakt zu ihrem Weihnachtsfest eingeladen. Die kleine Poreper Kirche wurde mit den Stimmen der 25 Seniorinnen und der 2 Senioren zum Konzertsaal.
Fred Peters, Ortsvorsteher von Porep begrüßte zu Beginn seine Gäste und wünschte eine angenehme Unterhaltung.
Weihnachtliche Lieder füllten den kleinen Raum. Angenehm der Sologesang von Janina Protzmann. Margot Bank, vom Wolfshagener Chor, übernahm die Moderation des Liedernachmittags. Von ihr gab es zwischen den Liedern interessante Informationen zum Wolfshagener Chor. So besteht der Chor jetzt das 11. Jahr und hat mittlere Weile 33 Mitglieder hauptsächlich Seniorinnen. Geprobt wird ein Mal in der Woche. Über 300 Lieder hat unser Chor jetzt im Repertoire. Zum Namen des Chores „Singende Orchideen“ sagte sie: „Orchideen sind wunderschön anzusehen, wie man sich hier überzeugen kann und sie halten sich lange, was wir natürlich auch von uns erhoffen.“
Nach dem Weihnachtssingen in der Kirche lud Fred Peters die Poreper, den Chor und Gäste ins Gemeindehaus zu Kaffee und Kuchen ein. Hier hatten die Mitglieder des Bürgervereins schon die Tische festlich gedeckt. Nach der gemütlichen Kaffeetafel klopfte der Weihnachtsmann an die Tür. Das war ein aufregender Moment für die kleinen und großen Kinder. Doch jedes der Kinder erhielt ein Geschenk, nachdem sie ein Gedicht aufgesagt hatten. Spannend und interessant für alle auch das Weihnachtsquiz. 12 Fragen waren zu beantworten und die waren nicht so leicht. Da wurde gefragt, wie das jüdische Lichterfest heißt oder mit wem war Maria zur Zeit ihrer Schwangerschaft verlobt oder auch welche Pflanze zog vor circa 40 Jahren in die deutschen Wohnzimmer? - Tannengrün, Weihnachtskaktus, Christrose oder Weihnachtsstern.
Im Übrigen muss der Weihnachtsmann Fußballfan sein. Er kannte sich sehr gut aus in der Prignitzer Fußballscene.
Der Nikolaus kommt in Putlitz auch auf Bestellung (soweit das möglich ist). Das machen wir schon mehrere Jahre so, das wir mit allen Hortkindern nach dem Nikolaustag ins Kino fahren, sagte Silvia Effner die Hortchefin, die zusammen mit Kirsten Lemke und dem Praktikanten Florian Zieroth die Kinder an diesem Tag begleiteten. Als Überraschung für die Kinder haben wir den Nikolaus gebeten doch noch ein Mal ein kleines Geschenk für alle artigen Kinder zu verteilen.
In diesem Jahr konnten wir mit den 44 Hortkindern im Pritzwalker Kino den Film „Agenten mit Biss“ sehen. Leider haben wir nach dem Film den Bus zur Rückfahrt verpasst und sind dann mit dem nächsten Bus erst eine Stunde später in Putlitz angekommen. Hier warteten die Eltern und der Nikolaus schon ungeduldig am prächtigen Weihnachtsbaum vor dem Rathaus. Doch mit den Geschenken, die der Nikolaus verteilte, war die Verspätung schnell vergessen.
Rommee- und Skatturnier des Putlitzer Angelvereins im Putlitzer Hof
Weihnachtsfeier des Fanfarenzuges in der Endstation Putlitz
Rommee- und Skatturnier in Porep Es war das bereits 16. Rommee- und Skatturnier, zu dem der Porep-Nettelbecker Schützenverein zum vergangenen Wochenende eingeladen hatte. Und das Interesse reißt nicht ab: „Im Durchschnitt wetteifern jeweils rund 70 Spieler um die Preise“, sagte Fred Peters vom Schützenverein. Im Saal des Schützenhauses sei die Atmosphäre schließlich immer toll. „Und bei den Preisen handhaben wir es so, dass jeder, auch Nichtplatzierte, etwas mit nach Hause nehmen kann.“
Viele Spieler sind von Anfang an mit von der Partie. So Heinz Wiese, der mit 85 Jahren der älteste Skatspieler im Turnier war. Die jüngste Teilnehmerin hieß Laura Grochla. Mit ihren zehn Jahren hat sie sich gut im Rommee behauptet. Vielleicht ist sie auch im nächten Jahr dabei. Beim 17. Turnier besteht der Porep-Nettelbecker Schützenverein schon 20 Jahre.
Die Platzierten im Skatspiel: 1. Horst Kerl, 2. Siegfried Thiel, 3. Thomas Schuldt. Die drei Besten im Rommee: 1. Cornelia Golisch, 2. Oliver Klatt, 3. Klaus Peter Schulz.
Kurt Böwe zum 80. Geburtstag
Ehrenvolle Gedenkveranstaltung in der Krumbecker Kulturbaracke.
Udo Kroschwald und Kurt Böwes Tochter, die Schauspielerin und Sängerin Winnie Böwe lasen aus dem Buch „Der lange kurze Atem“.
Advents(Markt)fest in Telschow
Frau Karin Grothe, Chefin des Telschower Kultur und Heimatvereins, freute sich über den großen Erfolg auch des diesjährigen Telschower Adventsmarktes.
Der Markt hat Tradition und ist fester Bestandteil auf die Vorbereitung zur besinnlichen Weihnachtszeit. Dazu, als Eröffnung, gehört schon immer das Adventssingen mit Lesungen zur Weihnachtsgeschichte in der Telschower Kirche mit dem Putlitzer Kirchenchor und der Putlitzer Bläsergruppe. Neu an der Telschower Orgel war Rebekka Lutloft, sie ist gerade fertig mit dem Kirchenmusikstudium an der Martin Lutheruniversität Halle und seit dem 01. November 2009 Kantorin in Pritzwalk. Ihr Orgelspiel zusammen mit dem Querflötenspiel von Dagmar Spitzner-Steinlein machte eine angenehme Stimmung in der Kirche.
Überraschend in diesem Jahr war der liebreizende Telschower Weihnachtsengel dargestellt von Frau Susi Günther. Ein warmherziger Empfang der Gäste schon vor dem Eintritt in die weihnachtlich geschmückte große Festhalle. Der Duft von frischgebackenen Waffeln und Glühwein in der Halle machte dann Lust zum Kaufen von handgearbeiteten Geschenken, Adventsgestecken und Kränzen an den zahlreichen Ständen in der Halle. Am Stand von der Reikimeisterin Michaela Trieb konnte man ihr gerade erschienendes Buch erwerben. Am Stand von Corinna Föst aus Telschow gab es leckere Kekse, Pflaumenmus auch selbst gestrickte bunte Socken, die sie schon im Sommer für diesen Adventsmarkt gestrickt hatte. Am Stand der Tischlerei Specht aus Pritzwalk wurden Holzfiguren ausgesägt, die die Kinder dann bemalen konnten. Wollsachen vom Kinderland Pritzwalk konnte man erwerben und der Pritzwalker Landfrauenverein bot Handarbeiten an. Pille´s Bindestube aus Meyenburg, die Putlitzer SAL, die Teekiste um hier nur einige zu nennen, die einen Stand hatten.
Ihren großen Auftritt auf der Bühne hatten die Kinder der Putlitzer Kita Knirpsenland. Mit Gedichten und Liedern erfreuten sie ihr Publikum. Das waren in diesem Jahr über 200 zufriedene Gäste aus nah und fern, wie Karin Grothe stolz sagen konnte. Unsere aufwendigen Vorbereitungen haben sich in diesem Sinne gelohnt.
Bürgermeisterpokalschießen in Porep
10 Mannschaften sind zum diesjährigen „Bürgermeister Pokalschießen“ im Poreper Schützenhaus angetreten. Ermittelt wurde bei diesem schon traditionellen Turnier auch der „Bürgerkönig“, der für ein Jahr regiert und dafür eine Rund „Zielwasser“ spendieren muss.
Den Wanderpokal des Putlitzer Bürgermeister errangen die „Putlitzer Eisgänse“, (Fred Peters, Udo Burzyk, Oliver Klatt und Gerd Ehrke) sie wurden damit für ihre Treffsicherheit geehrt. Zweite Mannschaft wurde der Poreper Bürgerverein und dritte Mannschaft wurde die Glaserei Burzyk. Bürgermeister Bernd Dannemann und der Präsident des Poreper Schützenvereins Albert Klatt überreichte die Auszeichnung. Nach sorgfältiger Auswertung der Schießergebnisse war auch der diesjährige Bürgerkönig mit Klaus Peter Schulz aus Nettelbeck ermittelt. Mit knappen Abstand gefolgt von Roland Meyer und Oliver Klatt.
Nächster Termin des Poreper Schützenverein ist der Skat – und Romméabend am kommenden Wochenende den 28. November und das Weihnachts (braten) schießen am 13.12. ab 10.00 Uhr
St.-Martins-Umzug in Putlitz.
200 Kinder und Eltern zogen durch Putlitz.
Leichter Regen, den ganzen Nachmittag und dann wie bestellt, zu Beginn des Martinsumzuges hörte der Regen auf und die Lichter in den Laternen konnten zur Freude aller Kinder angezündet werden.
Nach dem Martinsspiel, aufgeführt von den Kindern des Hortes und der Kita Gänseburg begann der Umzug.
Mit dem heiligen Martin (Lilly Lemke) zu Pferd und zwei Gehilfen des St.-Martin (Lisa Lossow und Anne Voß) ebenfalls zu Pferd und dem Putlitzer Fanfarenzug gefolgt von den Kindern und Eltern mit den leuchtenden Laternen ging es durch die Stadt zur Wiese am EDEKA - Markt. Hier hatten die Erzieherinnen der Kita und des Hortes für die kleinen und großen Fackelträger des Martinszuges schon heiße Bockwurst, frische gebackene Waffeln, Glühwein und Kinderpunsch vorbereitet und bereitgestellt. Am Lagerfeuer spielte der Fanfarenzug dann altbekannte Lieder. Attraktion für die Kinder waren allerdings die drei Pferde vom Putlitzer Reit- und Fahrverein, die gelassen und ruhig nach dem Umzug ihre Streicheleinheiten von ihnen bekamen.
Zum Gelingen des Martinsumzugs trugen die Kameraden der Putlitzer Feuerwehr, die Polizei, die für die Straßenabsperrung sorgte und der Bauhof bei.
Erste Runde im Romme- und Skatturnier um den Putlitzer Feuerwehrpokal
Die Sieger im Romme - 1. Regina Westphal 2. Petra Wegert und 3. Rosemarie Wolkenstein
Sieger im Skatspiel sind: 1.Ronny Kersten, 2. Bernd Ölke und 3. Ingo Käbernich.
Mit knapp 70 Teilnehmern war diese erste Runde des Turniers gut besucht.
Die Versorgung lag in den bewährten Händen des Putlitzer Feuerwehrvereins – flink, schmackhaft und preiswert.
Mit Kegel und Kind
5. Familienkegelturnier in Putlitz
Der SV-Putlitz 1683 hatte am Samstag, aktive und vor allem nichtaktive Kegelsportfreunde aus Putlitz und Umgebung, zum 5. Familien-Kegelturnier eingeladen.
17 Familien hatten sich angemeldet und das bedeutete, das sich dieses Kegelturnier vom Vormittag bis zum frühen Abend hinziehen wird. Eine lange Zeit, wobei es zu keiner Zeit langweilig wurde. Die Kinder hatten auf alle Fälle ihren Spaß. Moritz Wildermann (5 Jahre) war gar nicht zu bremsen und brachte die Kugel sogar schon mit einer Hand auf die Bahn. Jüngste Teilnehmerin mit 4 Jahren war Lea Becker für sie gab es Hilfestellung von der Omi und bei der abschließenden Siegerehrung gab es auch einen Preis für Lea.
Die Kindern erhielten für ihre sportliche Leistung eine Medaille. Die Goldene bekam Billy König, die Silberne errang Lilly Lemke und Bronze erhielt Theo Lutz Grabia.
In der Familienwertung errang Familie Bartel den ersten Platz. Familie „Tiede 1“ wurde Zweiter und Familie Becker wurde Dritter. Für die Gewinner gab es Sachpreise, Pokale und Urkunden.
Herbstfeuer des Nettelbecker Feuerwehrvereins.
Ein kühler aber immer noch angenehmer Abend lockte viele Nettelbecker auf die Festwiese. Das große Feuer wurde pünktlich um 19.00 Uhr entzündet. Schnell stiegen die Funken lustig tanzend in die Höhe, sodass es aussah wie ein aktiver Vulkan in der dunklen Nacht.
Die Kinder hatten ihren Spaß. Für sie gab es schon vorab ein kleines Feuer, an dem sie mit langen Stöcken ihre Bratwurst brutzeln konnten.
Wer von den Eltern nicht so dicht ans große Feuer wollte, wärmte sich von innen mit süffigem Glühwein, oder holte sich eine heiße Bratwurst vom Grill.
Der Treff zum Nettelbecker Herbstfeuer ist auch immer Anlass um Neuigkeiten aus der Umgebung zu erfahren. Auch Klatsch und Tratsch kommen hierbei nicht zu kurz und endet erst, bis das Feuer abgebrannt ist und nur noch ein paar Reste glimmen.
4. Bogenturnier am Samstag in Schönholz (Gemeindeteil von Gülitz-Reetz)
14 Bogenschützen aus Wittenberge, Perleberg, Putlitz und Umgebung trafen sich am Samstag in Schönholz. Eingeladen und organisier hat dieses Turnier der Bogenbauer Lutz Scheurig, der schon am Tag zuvor den Parcours im Schönholzer Wäldchen für das Jagdbogenschießen vorbereitet hatte. Denn das Jagdbogenschießen wird der Jagd nachempfunden. Geschossen wird auf Scheiben mit Tierbildern oder auf Schaumstofftiere. Dabei wird die Situation möglichst eng an das jagdliche Vorbild gestellt. Ziel ist es, den Pfeil in das „Kill“ des stilisierten Tiers zu platzieren, also den Bereich, wo Herz und Lunge liegen würden. 16 Ziele hat Lutz Scheurig vorbereitet auf die jeweils bis zu 3 Pfeile geschossen werden dürfen. Besonderes Ziel, das Konzentration forderte, war für die Bogenschützen ein Pendel, das in der Bewegung getroffen werden musste. Schwierig war es für Piere Krüger, Robin Kiemann und Sebastian Obst, die zum ersten Mal an solch einem Turnier teilgenommen hatten, die Entfernung zum Ziel richtig einzuschätzen. Die Richtung stimmte aber meist blieb der Pfeil schon vor dem Ziel stecken oder schoss über das Ziel hinaus. Das Schönholzer Turnier endete erst nach dem gemeinsamen Mittagsessen am späten Nachmittag. Favoriten waren die Bogenschützen aus Wittenberge, die als Mitglieder der Wittenberger Schützengilde immerhin einmal in der Woche Trainieren und so errang Holger Bichendorf auch den ersten Platz. Dafür erhielt er einen sehr passablen Präsentkorb. Beachtlich die Leistung von Paul Homm aus Nettelbeck(er wird 12 Jahre). Als jüngster Teilnehmer konnte er sich im Mittelfeld behaupten.
Das nächste Schönholzer Turnier wird im Frühjahr des kommenden Jahres stattfinden. Der genaue Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Einweihung (Richtfest) im Königsbusch Putlitz
Das Round-Pen ist fast vollendet und das ist Anlass genug für eine ultimative Round-Pen Party. (Ein Round-Pen ist ein runder, eingezäunter Platz, auf dem mit dem Pferd auf einer Kreisbahn gearbeitet wird.) Dörte Kolkmeyer, die Bauherrin hatte schon lange Jahre zuvor die Idee zu diesem Bau, der jetzt zu einem Unikat, also einmalig zumindest in Deutschland, geworden ist. Denn zusätzlich ist der, im Außendurchmesser immerhin 26 Meter große Round-Pen überdacht und bietet in den integrierten Boxen Platz für Gastpferde oder auch für Kutschen. In der Mitte des Rondells werden die Pferde trainiert.
Entstanden ist dieser Bau in enger Zusammenarbeit mit der Bauingenieurin Barbara Foth und die Bauausführung lag in den Händen von Martin Schmidt, sagte Dörte Kolkmeyer. Notwendig wurde der Bau wegen der, von Jahr zu Jahr vermehrten Nachfrage zum Unterricht und zur Ausübung des Westernreitsportes und ganz nebenbei möchte ich erwähnen, dass ich dieses Bauvorhaben vollkommen ohne Subventionen aber natürlich nicht ohne die Unterstützung der Pferdesportfreunde, realisieren konnte.
Gefeiert und eröffnet wurde das Fest am Samstag mit den Reiterspielen und Imme Kolkmeyer aus Berlin spielte auf ihrer Bratsche für die zahlreichen Gäste und Gratulanten Musikstücke aus den Suiten von Bach. Dann ging es musikalisch vom Barock zurück ins Mittelalter. Die Gruppe „Satolstelamanderfanz“ spielten zu Unterhaltung und zum Tanz auf. Mit ihrem Musikstil, wie sie ihn selbst Bezeichnen (Postgotischer Ethno Swing) kam Schwung ins Round-Pen. Begeistert waren die Gäste und hier gab es einen besonderen Applaus, von Indre Richter (11 Jahre), die zu ihrer gekonnten Jonglierkunst noch zusätzlich mit ihren Worten über die Entstehung der Welt Philosophierte. Rundum eine gelungene Einweihungsfeier im Königsbusch Putlitz.
Erstes Hoffest auf „Fietes Farm“ in Krumbeck
Regen war angesagt für den Samstag und der kam auch, ein wirklich mieses Wetter, das viele Besucher abhalten könnte. Doch zur Freude und Erleichterung für Brigitte Busse, der Chefin von Fietes Farm, blieben die Besucher nicht aus. Die Vorbereitungen schon Tage zuvor waren nicht umsonst. Für ihr Fest konnte sie Vereine, Händler und Künstler aus der Region gewinnen, die das Hoffest für den Besucher attraktiv machten.
Vom Putlitzer Kirchenchor unter Leitung von Pastor Volkhard Spitzner gab es in der regengeschützten Scheune Volkslieder mit Gitarrenbegleitung zu hören und bei der Aufforderung an alle doch mitzusingen stimmten viele Besucher bei den bekannten Volksliedern mit ein.
Im großen Zelt bot der Putlitzer Kirchturmspitzenverein e.V. gegen eine Spende Kaffee und Kuchen an.
Trotz des anhaltenden Regens war das Ponyreiten für die Kinder ein Erlebnis und besonders interessant für sie das Angebot des Vereins „Krumbecker Freuden“. Ein Sinnespfad mit Sehen, Schmecken, Tasten, Riechen und Hören der sie voll beschäftigte. Auch im Bogenschießen konnten sie sich üben. Hier gab der Bogenbauer Lutz Scheurig für die Kinder Hilfestellung.
Ein besonders Livemusikerlebnis unter dem Regenschirm wurde vom Herrn Maria (Gunther Maria Nagel) und Dezibellea (Britta Lüthje) Künstler vom Königsbusch geboten.
Große Beachtung fand die Bilderausstellung mit Aquarellen und Fotos in der Scheune.
André Mücke hatte Interessantes von seinem Flohmarkt zu bieten. Die Frauen der Parchimer „Katzenhilfe Initiative“ gaben einen Einblick in ihrer aufopferungsvollen Arbeit.
Im großen Topf auf dem offenen Feuer dampfte ein schmackhafter vegetarischer Erbseneintopf und mit frischgebackenem Brot mit Kräuterbutter war die Versorgung für den großen Hunger perfekt.
Für dieses schlechte Wetter war es auf keinen Fall zu erwarten, das so viele Besucher den Weg zu uns gefunden haben. Fietes Farm wird bestimmt auch im nächsten Jahr zum Hoffest einladen. Dann wünsche ich mir aber ein sonniges Wetter besonders natürlich für meine Gäste, sagte Brigitte Busse.
3. Putlitzer Oktoberfest im "Alten Spritzenhaus" Eine Veranstaltung der Putlitzer Feuerwehr und des Feierwehrfördervereins.
Putlitz d. 03.10.2009
Drachenfest in Netelbeck - Der Nettelbecker Feuerwehrverein hat eingeladen.
Nettelbeck d. 03.10.2009
Familienfest in der Putlitzer Kita Gänseburg Mehrmals in diesem Jahr waren die Kinder mit ihren Erzieherinnen in „ihrem Wald“ um die Natur zu erkunden. Spielerisch lernten sie Pflanzen und Baumarten zu bestimmen und sie entdeckten dabei auch so manchen tierischen Waldbewohner. So war das Motte „Natur“ für das diesjährige gemeinsame Fest mit ihren Eltern naheliegend. Der Taubenflug, mit Tauben von „Otto“ eröffnete das Fest und gleich zu beginn weihten die Kinder mit einem Tanz ihre selbst gebaute Sonnenuhr ein. Spannend ging es dann für die Kinder und ihren Eltern weiter mit der „abc-show“. Hier waren die Kinder eingeladen, den Artisten Cindy und Ingsen van Knudsen auf abenteuerlicher Reise durch den brasilianischen Urwald zu begleiten. Dabei begegneten sie echten Riesenschlangen und auch eine große Vogelspinne und schnell wurde aus der anfänglichen Scheu und Ängstlichkeit zu der Nähe mit diesen Tieren doch fasst so etwas wie zutrauen. Nur der Vogelspinne trauten sie nicht.
Nach der Kaffeetafel auf der Terrasse waren dann Spielen und Basteln mit Naturmaterialien an verschieden Stationen angesagt. Malen mit Sandfarben, Tannenzapfen Zielwerfen, das Zubereiten von Lavendel Duftwasser, Knüppelkuchen am Lagerfeuer, Biokost mit Brot und Quark vom Drenkower „SiebenGiebelHof“ konnten die Kinder probieren und sehenswert die große Fotoausstellung von ihren vergangenen Waldabenteuern. Ein Familienfest mit Vollbeschäftigung für Kinder und Eltern.
Mit Reiter, Pferd und Wagen über Stock und Stein Nunmehr 13. Fuchsjagd des Putlitzer Reit- und Fahrverein e.V.
Die diesjährige Fuchsjagd ist der abschließende Höhepunkt einer erfolgreichen Saison für den Verein. Erfolgreich mit sportlichen Höhepunkten für die Mitglieder aber auch für die Gäste und Besucher des alljährlichen Reit- und Fahrturniers.
Am Start zur Fuchsjagd waren 19. Reiter 8 Kremser und Kutschen und 1 Traktor mit Hänger. Insgesamt über 100 Pferdesportfreunde, die den Master und den Fuchs über Feld und Waldwege zunächst nach Tacken über Mansfeld und Lockstädt folgten. Mittagsrast wurde in der Nähe von Gülitz eingelegt. Hier dampfte schon der obligatorische Erbseneintopf im großen Kessel immer ausreichend selbst für den größten Appetit. Weiter ging die Jagd, die Reiter hatten dabei einige Aufgaben erfüllen und Hindernisse zu bewältigen. Kurz vor Putlitz wurde Laura Lossow als neuer Fuchs ermittelt sie wird ihren Titel im nächsten Jahr verteidigen müssen. Am späten Nachmittag war auf dem Putlitzer Reitplatz die große Kaffeetafel vorbereitet, die regen Zuspruch fand.
Abschließend tagte das Jagdgericht zur Auswertung der diesjährigen Fuchsjagd.
Nächste Veranstaltung wird am 24. Oktober das Kinderherbstfest mit Reiten, Spiel und Spaß für Groß und Klein sein
Ausstellung und Liederabend in der Nettelbecker „Kulturbrennerei“.
Martin Garschke´s „Alte Brennerei“ war am vergangenen Samstag der kulturelle Mittelpunkt von Nettelbeck. Zu einer Bilderausstellung und einem poetischen Liederabend mit der Malerin Erenita und der Liedermacherin, Schauspielerin und Poetin Chady Seubert hatte der Nettelbecker Kulturverein eingeladen.
Martin Garschke eröffnete am späten Nachmittag die Bilderausstellung mit dem Titel „Farbe und Farbtongebung“. Im Anschluss gab die Malerin „Erenita“ den interessierten Besuchern einen Überblick über ihr Schaffen und zur Entstehung der Bilder in dieser Ausstellung. Musikalische Begleitung zu ihren Erläuterungen gab es von Chady Seubert.
Eigene Songs zur 3-seitigen E-Gitarre mit Liedern, die in der Prignitz entstanden sind, brachte dann Chady Seubert im anschließenden „poetischen Liederabend“ dem erwartungsvollen Publikum zu Gehör.„Be touched“ so der Titel des Abends. Es gab Lieder von der Liebe, vom Leben in der Prignitz, der Prignitzer Landschaft und Natur und von den Alltäglichkeiten mit deutschen und auch englischen Texten, die Spaß machten, die nachdenklich machten.
Lieder schreiben ist für mich wie ein tägliches Tagebuch zu führen, sagte Chady Seubert. So entstehen meine Texte, die ich dann in den Liedern, in Blues, Rock oder Balladen umsetze.
Mit Beifall wurden ihre Lieder vom begeisterten Publikum in der Brennerei aufgenommen. Das kam gut an, wie auch der ganze Tag ein angenehmer Erfolg für den Kulturverein war.
Mit ihrem poetischen Liederprogramm „Be touched“ wird Chady Seubert im Club „friendly society“ am: 01.11. 2009 zu Gast in Berlin sein.
Jubelkonfirmation in Putlitz
45-Jubelkonfirmanden, Konfirmanden, die ihr Silbernes -, Goldenes -, Diamantenes -, Eisernes -, Steinernes,- und sogar ihr Juwelenes Jubiläum begehen, trafen sich in der Putlitzer Kirche, um gemeinsam ihr Jubelfest zu feiern und den Segen von Pastor Volkhart Spitzner entgegen zu nehmen. In seiner Predigt bedankte er sich bei den vielen Helfern aus seiner Gemeinde, die zum feierlichen Gelingen der Jubelfeier beigetragen haben, und er sprach von der Bedeutung des Segens, Gottessegen, den die Konfirmanden auf den Weg für ihr weiteres Leben mitbekommen. Die Vorbereitungen zur alljährlichen Jubelkonfirmation beginnen schon recht zeitig im neuen Jahr, die Anschriften der Jubilare müssen herausgefunden werden, eine Aufgabe für Herbert Dannehl, die er mit großem Zeitaufwand und schon seit Jahren zuverlässig erfüllt. Mit dem Abendmahl für alle endete dann der Festgottesdienst. Für den Abschluss des Tages war schon eine große Festtagstafel eingedeckt. Bei Kaffee und Kuchen gab es dann ausführliche Gespräche mit Geschichten und Anekdoten und viele Erinnerungsfotos machten die Runde. Der Putlitzer Kirchechor und das Orgelspiel von Monika Schmidt gaben dieser Jubelfeier einen feierlichen Rahmen. Die diamantenen Jubilare (60 Jahre) haben diesen Anlass genutzt und ein Klassentreffen für sich organisiert. Ein Wiedersehen macht Freude. So erlebten es die ehemaligen Klassenkameraden im Restaurant und Café Borchert. Hier wurden die Erinnerungen noch ein Mal wach und viele lustige aber auch ernste Begebenheiten aus ihrer Schulzeit machten die Runde und auf alle Fälle gab es nach dem langen Tag das Versprechen sich im nächsten Jahr wieder zu treffen.
Eberfest in Lütkendorf
Sigrid Maria Schmückel und Freunde haben zum Eberfest auf den ehemaligen „Hof Imme“ eingeladen. Eintritt frei!, das war sicherlich nicht der Anlass, das viele Lütkendorfer und Leute aus der näheren und weiteren Umgebung sich ab 17 Uhr auf den weitläufigen Hof mit der geschmückten Festscheune einfanden. Man trifft sich, trifft Freunde und Bekannte, unterhält sich und läst sich unterhalten und das gelingt prima bei Flammkuchen aus dem Buschbrandofen, Boulette aus der Pfanne, frische Waffeln, frisches Obst und Schmalzstulle und passend zum Thema des Abends, diesmal ging es um den Balkan insbesondere um Rumänien, der Wein und Palinka vom feinsten. Aufmerksame Zuhörer fand die Buchlesung. Die Autorin Hilke Gerdes las im Wechsel mit Freundinnen aus ihrem Buch „Rumänien“ Erlebnisse und Eindrücke aus 3 Jahre Leben in Rumänien. Im Abschluss signierte sie ihr Buch. In anschaulicher Ergänzung zur Lesung zeigte Harald Ullrich Fotos aus Rumänien, die Beachtung fanden. Mit einem Soundmix und eigener Soundkreationen, von heißen, schnellen Rhythmen aus dem Osten brachte DJ Rocko die Besucher des Festes zum Tanzen. ata
Putlitzer Stadtfest 2009
Eröffnet wurde das Fest vom Bürgermeister Bernd Dannemann und dem Putlitzer Vizeburgfräulein. Sie wünschten angenehme Unterhaltung. Das Programm zum diesjährigen Stadtfest war vielfältig. Eine Tanzgruppe zeigte farbenfroh und gekonnt Tänze, angefangen vom Wiener Walzer bis hin und dann abschließend die südamerikanischen Tänze. Der Alleinunterhalter „Dieter“ machte gute Stimmung und die schottische Musikgruppe (zwei Männer und zwei Frauen in echten Schottenröcken) mit den Pipes und Drums brachte einen ungewohnten aber sehr angenehmen Klang auf den Putlitzer Festplatz und luden die wenigen Besucher zum Mitmachen ein.Der Sportverein Sektion Schach und Fußball waren präsent und luden die Besucher zum Simultanschach und zum Torwandschießen ein. Attraktiv wurde dieses Angebot durch Einkaufgutsscheine für die Sieger, die im SB Markt - Jürgen Neher einzulösen sind. Kinderkarussell, Ponyreiten, Hüpfburg und eine Präsentation der Sparkasse Prignitz mit Glücksrad und der Tanzabend mit der Band „Optimal“ gehörten weiterhin zum Festtagsprogramm. Einige Vereine mehr sollten sich noch beteiligen. So habe ich den Kegelverein, den Poreper Schützenverein, den Putlitzer Angelsportverein und die Volleyballspieler angesprochen und versucht sie zum Mitmachen beim Stadtfest zu gewinnen. Leider ist da nichts draus geworden es gab nicht ein Mal eine Absage. So kann das nichts mehr werden hier in Putlitz. Einige Vereine bekommen finanzielle Unterstützung beziehungsweise fordern finanzielle Unterstützung für ihre Vereinsarbeit, dann sollten sie bitteschön auch etwas zum Wohle und Ansehen der Stadt Putlitz machen und hierzu gehört auch das Stadtfest, das zumindestens noch vor ein paar Jahren von vielen Fremden aus nah und fern besucht wurde und im Kulturleben der Stadt sicherlich eines der Höhepunkt war. Jetzt kommt sicherlich das Argument der Vereine, das es keine umfassenden und konkreten Absprachen im vorab gab. Das stimmt, ich habe die Vereine nur einmal angefragt und war der Überzeugung, dass sie in eigener Verantwortung natürlich mit Unterstützung der Stadt, die in jedem Fall helfen wird, etwas zum Gelingen des Stadtfestes beitragen können. Wenn nicht, dann nicht. Das ist eine Entscheidung der Vereine, sie sollten sich es dann aber auch überlegen, wenn sie Forderungen für ihren Verein haben. Kuchen war in diesem Jahr in jeder Menge und Sorte im Angebot das ist lobenswert. Eine Idee wäre es daher, aus dem Stadtfest das Putlitzer Kuchenfest zu machen. Wolfgang Thätner
Feierliche Einschulung 2009 in Putlitz
Für 23 Mädchen und Jungs begann am Samstag ein neuer Lebensabschnitt. Im festlich geschmückten Saal des Putlitzer Kulturbeutelvereins fand die Feierstunde anlässlich ihrer Einschulung statt. Ein bedeutender Schritt mit großen Änderungen in ihrem bisherigen Tagesablauf für die ABC-Schützen der am folgenden Montag mit der ersten Unterrichtstunde für sie beginnt. Nicht mehr so sehr behütet und umsorgt, jetzt ist schon mehr ihr selbstständiges Handeln gefordert. Ein weiterer Schritt zum Erwachsenwerden, jetzt begleitet von den Lehrerinnen und Lehrern für die Kinder. Zum Tag der Einschulung waren natürlich die Eltern, Großeltern, Tante und Onkel mit dabei und das zeigte den Kindern die Bedeutsamkeit dieses Tages, der für sie mit der großen Schultüte versüßt wurde. Die „älteren“ Schüler zeigten den „Neuen“ mit Musik, lustig vorgetragenen Gedichten und Tanz auf der Bühne, dass Schule auch Spaß machen kann. Im Anschluss an der Feierstunde gab es für die Schulanfänger in ihren zukünftigen Klassenräumen den ersten Stundenplan sowie Hefte und Schulbücher und erste Aufgaben für den Schulbeginn am Montag. Neu für sie ist hier die zweizügige Klasse, Sie werden am Montag zusammen mit Schülern und Schülerinnen der zweiten Klasse ihren ersten Unterricht erhalten. ata
Kindertag in Nettelbeck.
In Nettelbeck wurde am Samstag zum traditionellen Tag der offenen Tür der Feuerwehr der neue Spielplatz auf dem Festplatz eingeweiht. Das war natürlich Grund genug, um daraus ein Festtag für die Kinder des Ortes zu machen. Bevor die neuen Spielgeräte (Tellerschaukel, Rutsche mit Schaukel, Klettergerüst und Basketballkorb) von den Kindern genutzt wurden, mussten sie, wie auch bei den Erwachsenen üblich ist, mit der Schere das obligatorische Band durchschneiden.
Damit waren die Spielgeräte freigegeben. Hier gab es noch eine Überraschung für die Kinder. Liebevoll hatten die Eltern eine Bonbongirlande gebastelt und an den Spielgeräten hingen mit Süßigkeiten gefüllte Luftballons, die die Kinder mit einem lauten Knall zu platzen brachten.
Neben den neuen Spielgeräten war die Fahrt mit dem Feuerwehrauto die Attraktion des Tages. Mit Blaulicht und Martinshorn durch das Dorf zu fahren ist immer ein Erlebnis für sie.
Der Nettelbecker Feuerwehrverein hat den Tag der offenen Tür gut vorbereitet. Wolfgang Schulz vom Kreisfeuerwehrverband war mit seinem Brandschutzmobil eingeladen, um den Kindern das richtige Verhalten bei einem Brand anschaulich zu demonstrieren und sie konnten bei einem kleinen Brandschutzquiz Preise gewinnen.
Sich schminken lassen, malen oder spritzen mit der Kübelspritze ließen bei den Kindern keine lange Weile aufkommen. Am späten Nachmittag gab es noch eine praktische Übung für die Kinder. Sie durften ein großes Feuer mit der Kübelspritze bekämpfen.
Eines konnte man aber an diesem Festtag beobachten, bei all den neuen und attraktiven Spielgeräten ist und bleibt wohl der Sandkasten das beliebteste und vor allem das kreativste Spielgerät.
10. Quellfest
Das 10. Quellfest feierten Mecklenburger, Prignitzer und Gäste mit Fanfaren, Salutschüssen und einer Menge Musik, Spiel und Spaß.
Das Putlitzer Burgfräulein und der Riese Ramm eröffneten am Samstag das 10. Quellfest in den Ruhner Bergen (Amt Marnitz). Begleitet vom Grenzheim-Muggerkuhler Schützenverein, dem Lübzer Fanfarenzug und den „Waldelfen“ fuhren sie, aus den Ruhner Bergen kommend, standesgemäß mit einer Kutsche direkt ins, bis auf die letzte Bank besetzte, große Festzelt.
Hier begrüßten sie unter großen Beifall die vielen Gäste.
Gerd Holger Golisz, Amtsleiter Zentrale Dienste im Amt Eldenburg-Lübz, begrüßte die Gäste. Er hat die Organisation des länderübergreifenden Festes, in fruchtbarer Zusammenarbeit mit dem Amt Putlitz-Berge, fest im Griff und nennt die Programmhöhepunkte des Festtages. Der stellvertretende Amtsdirektor des Amtes Putlitz- Berge Hergen Reker wünschte ebenfalls den vielen Gästen zum 10. Quellfest einen erlebnisreichen Tag.
Mit dem gemeinsamen Singen der Brandenburg- und Mecklenburghymne kam schon eine prima Stimmung ins Zelt.
Das Putlitzer Burgfräulein und der Riese Ramm beschenkten dann, mit liebevoller Unterstützung einer Mecklenburger Jungfrau die Frauen und Mädchen im Festzelt mit einer roten Rose. Eine schöne Aufmerksamkeit, die zur Tradition geworden ist.
Trotz des recht warmen, sonnigen Tages füllte sich beim ersten Musikstück der „Barniner Volksmusikanten“ die Tanzfläche und wer nicht tanzte, schunkelte mit und zwischendurch waren alle aufgefordert zum Mitmachen bei einer „Thai Shi Gymnystik“. Aufgelockert und gut gelaunt folgte dann ein buntes Programm, mit „Hausmeister Olaf“, den Wittstocker Herzbuben, Ponyreiten für die Kinder und Kutschfahrten für jeden war etwas dabei.
Für Kaffee und leckeren Kuchen sorgte das Team vom Stallcafé „Op´n Snak“ aus Muggerkuhl. Für den großen Appetit gab es Erbsensuppe oder frisch Gegrilltes.
Ein gelungenes 10. Quellfest das sich von Jahr zu Jahr zu einem Anziehungspunkt weit über die Grenzen von Mecklenburg und Brandenburg entwickelt hat.
Cristliches Rockkonzert in der Putlitzer Kirche
Einweihung des Gemeindehauses in Muggerkuhl - Text -
Regen zum Turnierbeginn, war kein Argument für die Volleyballenthusiasten der 8 Mannschaften aus Kuhbier, Frehne, Putlitz, Mertensdorf und Blumenthal nicht an den Start zu gehen. Das war eine gute Entscheidung kurz nach dem Beginn des Turniers war Schluss mit dem Regen und bei bestem Spielewetter hatten alle ihren sportlichen Spaß.
Nancy Rose hat dieses Turnier jetzt schon zum dritten Mal organisiert, ein Turnier für alle jungen und jung gebliebenen Leute, die Lust am Sport haben. Unterstütz wurde sie von Freunden und Sponsoren, bei denen sie sich ausdrücklich bedanken möchte.Mutti Rose sorgte für Kaffee und Kuchen und frisch gegrillte Bratwurst.Am Nachmittag waren die ersten drei Sieger des Turniers ermittelt. Die Eisbären aus Blumenthal, der „Neubau“ Blumenthal und die Mertensdorfer Mannschaft. Für sie gab es Pokale. Doch eigentlich haben alle gewonnen und Nancy Rose bekam schon die Zusage der Mannschaften zur Teilname am 4. Mertensdorfer Volleyballturnier im kommenden Jahr.
In der Aula der Grundschule Berge erhielten die Schüler der 6. Klasse am Dienstagabend ihre Zeugnisse zum Abschluss des Schuljahres. Für viele Schüler war es zugleich ein wehmütiger Abschied, heißt es für diese Schüler doch nun auch Abschied nehmen von ihrem Gebäude, in dem sie sechs Jahre lang lernten, von ihren Schulkameraden und ihren Lehrerinnen. Zum Beginn des neuen Schuljahres werden sie an den weiterführenden Einrichtungen zum Teil in Pritzwalk oder Perleberg unterrichtet.
Zu Beginn der Feierstunde gab es ein kleines musikalisches Programm von den Schülern der 5. Klasse. Die Leiterin der 6. Klasse, Sieglinde Fuchs, die ihre Schüler in den Jahren begleitete, wünschte ihnen Erfolg, aber auch Spaß und Freude an der neuen Schule. Annette Lossin, die Schulleiterin, gab dann einen Rückblick auf die gemeinsam erlebte Zeit in den sechs Jahren von den Anfängen des Rechnens, Lesens und Schreibens und den gemeinsam erlebten Schulausflügen. Sie bedankte sich bei den Eltern für die gute Zusammenarbeit und die Unterstützung auch außerhalb der Schulstunden.
Insgesamt waren es 18 Schüler, die neben ihren Zeugnissen auch einen Blumenstrauß und ein Erinnerungsgeschenk bekamen. Für die besonders guten unter ihnen gab es eine Urkunde und eine silberne Gedenkmünze. Der Schüler Christoph Kiesel erhielt sogar eine anerkennende Urkunde für seine stetig verbesserte Lernleistung innerhalb von drei Jahren – von 60 auf 100 Prozent, wie es hieß. Am Ende der Feierstunde, in der sich die Schüler bei ihren Lehrerinnen mit einem Blumenstrauß bedankten, waren alle zum traditionellen Grillfest auf dem Hof der Familie Kiesel in Berge eingeladen. So waren die Ferien also schmackhaft eingeleitet – in Ferienstimmung waren die Berger ohnehin schon seit Montag, als alle Klassen kleine Projekte starteten oder Ausflüge unternahmen.
Ende August werden zum neuen Schuljahr 13 Kinder eingeschult. Insgesamt besuchen die Berger Grundschule dann 67 Kinder.
Traditionell begann das Pfarrhoffest am Sonntag mit einer
musikalischen Andacht gestaltet vom Bläserchor, dem Vokalchor und Querflöte und Orgel unter Leitung von Pfarrer Volkhardt Spitzner.
Für die Vielfalt der anschließenden Kaffeetafel und den fleißigen Helfern, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben, bedankte sich Pfarrer Spitzner.
Nach der gemütlichen Kaffeetafel begann die mit Spannung erwartete diesjährige Premiere der Actionkomödie „Robin Hood“ der Rächer der Enterbten.
In der Regie von Frau Spitzner - Steinlein und mit den 13 Laiendarstellern gab es ein wunderbar kurzweiliges, actionreiches und komödiantisches Stück im Putlitzer Pfarrhof zu erleben.
Aufmerksam verfolgte das zahlreiche Publikum den Kampf des Robin Hood (Carolin Koliever) um Liebe und Gerechtigkeit gegen den rücksichtslosen Sheriff von Nottingham (Karl Fridrich Steinlein).
Unterstützt wurde er von den Getreuen Little John (Anna Reupke), Bruder Tuck (Christine Pirow).
In den weiteren Rollen spielten, Prinz John (Ulla Bernd), Lady Maria (Josefine Reupke), Amme (Friederike Eydam), Will Scarlett (Michelle Muschkat), Mädchen 1 (Johanna Wiegand), Mädchen 2 (Pauline Ludewig), Wache 1 Dagmar Spitzner - Steinlein, Wache 2 und Schmied (Nastja Hentschel) und die Frau des Schusters (Helga Jahnke).
Im März hat die Putlitzer Theatergruppe mit den Proben zu dem Stück begonnen, das mit der Technik, den Kostümen und dem Bühnenbild zu einer wirklich gelungenen Inszenierung, bestätigt vom Applaus des dankbaren Publikums, wurde.
Die nächste Aufführung des Stückes wird zum Putlitzer Stadtfest sein. Für Interessierte gibt es danach eine weitere Aufführung in der Muggerkuhler Rumpelscheune.
Alle Bürger der Gemeinde Triglitz, dazugehören die Ortsteile Silmersdorf und Mertensdorf waren in diesem Jahr zur gemeinsamen Feier am Sonnabend in Mertensdorf eingeladen.
Im Festzelt auf dem Mertensdorfer Festplatz begrüßte der Ortsvorsteher von Mertensdorf, René Völker seine Gäste. Er gab einen Überblick zum Ablauf des Festtages und bedankte sich ausdrücklich bei den vielen Helfern und Helferinnen aus seiner Gemeinde, die tatkräftig bei der Vorbereitung des Festes mitgeholfen haben. Einen besonderen Dank hatte er für die fleißigen Kuchenbäckerfrauen.
Mit einer musikalischen Andacht im Festzelt geleitet von Pfarrer Volkhardt Spitzner begann das Fest. Begleitet wurde er an der elektronischen Orgel von Franziska Buchholz.
Besonders begehrt bei den Kindern zur anschließenden Kaffeetafel war der vielfarbige Papageienkuchen.
Frank Böwe, bekannter und beliebter Musiker, vor allem bei den Älteren Gästen des Festes, machte mit seiner Interpretation von Volksliedern eine angenehme Stimmung im Zelt.
Nach einem kurzen Regenschauer ging es auf die Festwiese und hier gab es von der Hüpfburg, Torwandschießen, Volleyballspiel, Bogenschießen, Kegeln, Ponyreiten, Malen und Schminken, Unterhaltung, Spiel und Spaß für jedermann.
Attraktion war ein „Schießkino“ hier konnte der wilde Keiler gejagt werden und wer Lust hatte, machte mit der Kutsche von Berthold Röwe eine kleine Rundreise.Eine prächtige Ente gab es auch auf der Festwiese. Ihr Gewicht sollte geschätzt werden. Der beste Schätzer konnte sie dann mit nach Hause nehmen.
Sozusagen ein Heimspiel vor großem Publikum hatte die Band „3-live“ am Abend. Unterbrochen nur von einer begeistert aufgenommenen Showeinlage der Suckower Tanzgruppe.
King of Blues, Abi Wallenstein, gibt Konzert in der Muggerkuhler Rumpelscheune. Für Prignitzer Verhältnisse war es das Blues Ereignis.
Der Hamburger Musiker Abi Wallenstein, gerade von einer Tournee aus Russland, mit Station in ST.Petersburg und Moskau zurückgekehrt, gastierte gemeinsam mit Martin Röttger am Sonnabend in der Muggerkuhler Rumpelscheune. Gudrun Springer, Chefin der Rumpelscheune, hatte die große Chance genutzt, die zwei Musiker, jetzt schon zum dritten Mal für ein Konzert in ihrer Scheune zu gewinnen. Das hat Spaß gemacht. Abi versteht es, schon mit dem ersten Riff´s auf seiner Gitarre das Publikum mit auf eine Reise ins Bluesland zu nehmen, eine Reise die erst spät über die Stationen „Boggi Woggi“, Soul, Blues Rock und dann bei „He Joe“ von Jimi Hendrix endete. Ein nächstes Mal? Es gibt hier in Muggerkuhl ein nächstes Mal, versprachen Abi Wallenstein und Martin Röttger.
Pferdefest am Wochenende im Königsbusch (Putlitzer Stadthof)
Dörte Kolkmeyer, Chefin vom Reiterhof Königsbusch hat zum Pferdefest eingeladen. Dass diesjährige Motte war „Baustelle …“.
Im Königsbusch wird das „Westernreiten“ praktiziert. Westernreiten ist eine Form des Reitens, die sich auf die Arbeitsreitweise der Cowboys bezieht. Ihren Ursprung hat sie im spanischen Arbeitsreiten, dem Vaqueroreiten. In Kursen gibt Dörte Kolkmeyer Unterricht vom einfachen Reiten in den Grundgangarten bis hin zur Hohen Schule mit der dazugehörigen speziellen Ausrüstung, die zum Westernreiten gehört.
Mit einer kleinen Geländerallye im weitläufigen Gelände rings um den Königsbusch begann am Samstag das Pferdefest. Die Reiter und Reiterinnen hatten an mehreren Stationen die verschiedensten Aufgaben zu erfüllen. Weiter ging es am Nachmittag mit den Reiterspielen und dem Kostümreiten. Pferd und Reiter hatten sich ideenreich zum Motto „Baustelle“ als Bauarbeiter kostümiert. Am Samstagabend wurde dann im gerade neu errichtetem überdachtem „Round Pen“ (runder Pferch) gefeiert. Dieser großzügig, in eigener Regie erbaute Round Pen wird zum Trainieren der Pferde genutzt und bietet daneben ausreichend Platz für mehrere Pferdeboxen.
Am Sonntag war der Turniertag zum Pferdefest, mit Trail (Geschicklichkeitsparcours) Horsemanship und der Reiterprüfung. Das Ziel des Horsemanship ist die harmonische Partnerschaft zwischen Mensch und Tier. Sowohl bei der Bodenarbeit, als auch beim Reiten sollen nur Methoden und Hilfsmittel angewendet werden, die das Pferd nicht überfordern und ihm keine Schmerzen oder Angst zufügen.
Der Nationalpreisträger Erich Loest und das Polyphonia-Bläserensemble (Holzbläser-Solisten des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin) in der Putlitzer Nikolaikirche
Am Sonnabend las Erich Loest in der Putlitzer Nikolaikirche zwei Texte aus seinem Roman „Löwenstadt“. Bekannt wurde er durch den Roman „Nikolaikirche“ der auch verfilmt wurde.
Das anschließende Konzert mit dem Polyphonia-Bläserensemble mit Musikstücken von Klassik bis Moderne war für die Zuhörer ein besonderer Kunstgenuss.
Ein großes Fest sollte es werden, das 700 jährige Jubiläum von Neuhausen. Die Vorbereitung zu diesem Fest begann schon vor einem Jahr. Ideen waren gefragt, Aufgaben wurden verteilt. Das ganze Dorf (Neuhausen ist ein Gemeindeteil von Berge und hat 130 Einwohner) hat sich in den Vorbereitungen eingebracht. Die Ortschronik wurde überarbeitet und zu einer sehr ansprechenden Präsentation zusammengestellt. Informieren zur Geschichte des Ortes konnte man sich dann im Neuhausener Gemeindehaus.Das Dorf schmückte sich zu den Festtagen und hier fehlte es auch nicht an Ideen. So konnte man ein Schild mit der Aufschrift, Maulwurf zu verkaufen -12 Euro, entdecken. - Ja wer unbedingt einen haben wollte!?
Aufwendigste Vorbereitungen waren die Zusammenstellung der Showbilder für den großen Festumzug. Die Geschichte des Ortes, eng verbunden mit dem Neuhausener Schloss wurde liebevoll dargestellt. Ein imposanter Festzug gab es für die vielen Zuschauer, Freunde und Gäste aus nah und fern zu sehen. Angeführt vom Spielmannszug Perleberg 1955 e.V. und dem Bürgermeister Werner Eckel gefolgt von den Landfrauen und Männern, den Ackerpferden, der Feuerwehr bis hin zur heutigen Technik konnte man einen Rückblick auf die 700 jährige Geschichte erleben. Natürlich fehlte nicht die Gemeindeschwester, der Postbote mit Westpaket die Neuhausener Dorfschule und die Darstellung der historischen Neuhausener Kirche nebst Pastor und Pastorin im Festzug.
Übrigens wird die Neuhausener Kirche dank Fördermittel jetzt restauriert. So haben die Neuhausener neben dem Schloss ein schmuckes und denkmalgeschütztes Kleinod mehr in ihrem Dorf.
Mit einem dreimaligen Böller des Grenzheim-Muggekuhler Schützenvereins endete der Festumzug auf dem Festplatz.
Der Bürgermeister, Lena Zellmer das Putlitzer Burgfräulein sowie Peter Jonel als Vertreter des Amtes Putlitz-Berge überbrachten Grüße und wünschten ein schönes Fest.
Nach Kaffee und Kuchen im Festzelt gab es Musik zum Tanz von der Party Show Band „SOWISO“.
Die Minifunken der Berger Karnevalgesellschaft und die Neuhausener Tanzgruppe brachten mit ihrer Darbietung die Stimmung ins Festzelt. Für Essen und Trinken war bestens gesorgt. Händler und Handwerker boten ihre Ware an oder zeigten ihr handwerkliches Geschick.
Die Putlitzer Volleyballer haben gerade eigenen Verein gegründet. Ein neuer Verein - VfB Gans Putlitz e.V. - der aus alter Putlitzer Sporttradition entstanden ist.
Eingeladen hat der Verein 12 Mannschaften, die auf vier Spielfeldern um Sieg und platzt, spielten. Mit dabei waren Blumenthaler, Perleberger, Suckower, Pritzwalker, Potsdamer, eine Mannschaft aus Falkensee, eine Mix-Mannschaft von älteren und ehemaligen Volleyballern, eine Mannschaft von den Putlitzer Fußballern. Neben dem Sport gab es viel Freude und Spaß beim Turnier, das gegen 17 Uhr auf dem Putlitzer Sportplatz endete.
Feierliche Auswertung und Pokalübergabe waren am Abend nach gemeinschaftlichen Abendessen im Saal des Kulturbeutelvereins.
Überreicht wurden die Urkunden und Pokale vom stellvertretenden Bürgermeister André Michaelis, der auch das Turnier am Vormittag eröffnet hatte. Gewonnen hat die Mannschaft aus Blumenthal/Grabow, den zweiten Platz belegten die Spieler und Spielerinnen von Potsdam1
und den dritten Platz errang Blau Weiß Perleberg.
DJ -Ricci 2000- legte anschließend zum Tanz auf.
Zu feiern gab es das Jubiläum 100/80 Jahre der Brescher und Burower Feuerwehr. Aus den beiden Feuerwehren der Gemeindeteile (Bresch und Burow) der Gemeinde Pirow wurde 2006 eine Feuerwehr gebildet und am Samstag haben die Feuerwehren ihr jeweiliges Gründungsjubiläum gemeinsam in Bresch gefeiert. Los ging es mit einem Feuerwehrumzug durch das Dorf. Die vielen Gäste konnten sich ein Bild von der alten und neuen Feuerwehrtechnik machen. Für die Kinder ist solch ein Umzug mit den vielen Feuerwehrautos, die mit Blaulicht und Sirene durchs Dorf ziehen, immer noch ein Highlight.
Angeführt wurde der Festzug vom Spielmannszug Perleberg.
Auf dem Festplatz begrüßte Wehrführer Hans-Werner Schulz die Kameraden und Kameradinnen und die Gäste des Tages.In seiner Rede gab er einen kurzen Rückblick zu der Entstehung und Entwicklung der Burower und der Brescher Feuerwehr. Ausdrücklich bedankte er sich bei allen, die bei der Vorbereitung und zum Gelingen dieser Festtage beigetragen haben. Amtsdirektor und Gesamtwehrführer Gerd Ehrke und der Sachgebietsleiter allg. Ordnungsangelegenheiten Peter Jonel überbrachten mit einem kleinen Geschenk die Glückwünsche des Amtes Putlitz Berge. Auch die Kameraden der Orts- und Gastfeuerwehren überbrachten Glückwünsche und Geschenke.
Der Bürgermeister Uwe Kessler wünschte ebenfalls allen Gästen einen angenehmen und erlebnisreichen Festtag, der mit Kaffee und Kuchen, den die Frauen des Ortes gebacken hatten, begann. Der Erlös dieser Kaffeetafel geht zu gleichen Teilen an die Kita in Pirow und an den Feuerwehrförderverein.
Attraktion an diesem Tag war natürlich die große Perleberger Drehleiter, von der man aus luftiger Höhe einen Überblick auf das bunte Treiben auf der Festwiese haben konnte. Stande mit Süßigkeiten und Schmuck gab es auf der Festwiese. Die Kinder hatten ihren Spaß mit den neuen Spielgeräten, die erst kurz zuvor (dank Konjunkturgeldern) aufgestellt wurden. Dicht umlagert von interessierten war der Stand mit den Feuerwehrmodellen der Wittenberger Feuerwehrmodellbaugruppe. Die Kita Pirow bot für die Kleinen ein großes Programm zum Malen und Basteln. Die Kameraden der Feuerwehren hatten ihren Spaß mit den Straßenkämpfen, für die es Preise gab. Das plattdeutsche Programm mit Drehorgelmusik im Festzelt hatte ein begeistertes Publikum. Abschluss des Tages war ab 20.00 Uhr der Tanz mit der „Tropic Disko“.
Am Sonntagmorgen waren alle zum Frühschoppen mit dem Musikzug der Elbmusikanten Dömitz eingeladen.
Dorffest in Sagast ist immer ein Ereignis. Hier macht es Spaß dabei zu sein.Der Sagaster Feuerwehrverein denkt sich immer etwas Neues zur Unterhaltung für die Gäste aus.
Bettina Telschow, Chefin des Feuerwehrfördervereins und Ortsvorsteher Christian Reisinger begrüßten die Dorffestgäste mit kurzen Worten zum Programmablauf.
Diesmal begann das Programm, das sich die Mitglieder des Vereins ausgedacht hatten mit einer Miniplayback-Show im Festzelt. Das sorgte schon mal für beste Stimmung zumal schon das riesen Angebot an leckeren Kuchen zuvor zum Zugreifen verlockt hat.
Das kleine Theaterspiel „Dir Grundschule Sagast wird geschlossen“ war der abschließende Höhepunkt, im Festzelt, das übrigens auf einer geraden frisch gepflasterten Fläche errichtet wurde. Diese Fläche haben Mitglieder des Vereins und fleißige Helfer in Eigenleistung und mit Material von der Stadt Putlitz Gepflaster.
Mit der Musik von „DJ Marcel“ und der gastronomischen Versorgung von der Wirtin des Sagaster „Zum fröhlichen Zecher“ begann dann der Sagaster Dorftanz.
ata
„Leben in Berge“ so heißt der Berger Kulturverein und das ist auch Motto, nach dem der Verein handeln will. Es soll wieder ein volles kulturelles und der Tradition verbundenes Leben in Berge stattfinden und dazugehört unter anderem unser 1. Lindenblütenfest, das wir hier auf dem Berger Lindenplatz organisiert haben erzählte die Vorsitzende des Vereins, Christine Rehberg. Feste feiern, Karussell und anderen Vergnügungen auf dem Lindenplatz in der Dorfmitte hat Tradition, an denen sich die Älteren Berger noch sehr gut erinnern können. Angefangen mit der Wiederbelebung der Tradition hat der Verein in diesem Jahr mit dem gemeinschaftlichen feierlichen Aufstellen des Maibaumes am Anger und weiterführend werden wir in diesem Jahr am 5. September das Erntefest mitorganisieren und einen Adventsbasar ausrichten.
Zum heutigen Fest haben wir Händler und Gewerbetreibende eingeladen, die hier ihre Produkte präsentieren.
Ein besonderer Höhepunkt im bunten Programm, zu dem der Verein die Bürger von Berge und Gäste aus Nah und Fern eingeladen hatte, war die musikalische Theaterdarbietung der Schüler und Schülerinnen der Grundschule von Berge. Sie boten ein Musical mit Käptn Blaubär, Jim Knopf, Pipi Langstrumpf, Wiki, Schnappi und Pumuckl, das die Zuschauer im Festzelt hellauf begeisterte.
Die Kita Berge lud zum Basteln, Malen und Schminken ein. Kunsthandwerk und frisches Holunderblütengelee konnten erwerben werden. Kleine Preise gab es für die Besten im Knopfannähen, Kartoffel- und Spargelschälen. Kuchen vom Stallcafe „Upn Snak“ versüßte die Kaffeetafel.Um den großen Hunger kümmerte sich die Berger Gasstätte „Ané Eiche“. Hier fand dann am Abend auch der Feststagtanz mit der „Musikfabrik“ aus Wittenberge statt. Moderiert und mit Musik begleitet wurde der Tag von Dirk Ullmann.
Dorffest in Jännersdorf
Erst fängt es ganz langsam an, aber dann.....!
18.00 Uhr begann das Jännersdorfer Dorffest. So nach und nach kamen die Gäste des Abends. Jännersdorfer Bürger, aber auch Leute aus Porep, Stepenitz, Krempendorf und aus dem nahe gelegenen mecklenburgischen Redlin fanden sich zur Feier im großen Festzelt vor dem Jännersdorfer Gemeindehaus ein.
Die Ortsvorsteherin Roswitha Wilke begrüßte die Gäste des Dorffestes. Sie wünschte allen einen angenehmen und unterhaltsamen Abend, mit dem Hinweis auf das bevorstehende Highlight (engl. „Glanzpunkt“) des Abends. Mit dem ersten Tanz auf dem Parkett begann das Dorffest. DJ Perry aus Plau Moderierte und sorgte für die ausgesuchte Musik für gute Stimmung. Höhepunkt des Abends und hier waren die vielen Gäste sehr gespannt, war ein kleines Programm, das sich 8 junge Frauen und ein junger Mann des Ortes ausgedacht und Wochen zuvor einstudiert hatten.
Das Motto „Eine Reise um die Welt“.
Mit einem Flieger, hier in Jännersdorf war es eine schneeweiße Stretchlimousine, eskortiert von einem bulligen Hummer, landeten die Künstler direkt am Festzelt. Mit großem Jubel wurden sie empfangen und mit ihrer gezeigten Show nahmen sie alle auf eine Reise um die Welt mit. Das hat Spaß gemacht. Ideenreich hatten die Jännersdorfer Laienkünstler Lieder wie, Theo wir fahren nach Lodz, Griechischer Wein, Afrika, Moskau, Zwei Apfelsinen im Haar und andere zu einer musikalischen und getanzten Reise um die Welt zusammengestellt und sie machten mit dem Programm eine super Stimmung im Festzelt, so dass man denken könnte, das ganze große Zelt hebt ab. Als Dank für den unterhaltsamen Abend gab es einen Gutschein und eine Flasche Sekt für die Laienkünstler.
Etwas ruhiger aber nicht weniger angenehm wurde es erst wieder zum abschließenden Tanzabend.
Am nächsten Morgen trafen sich alle zum traditionellen musikalischen Frühschoppen mit Erbseneintopf und Bockwurst. Die Jännersdorfer Fußballjungs mussten sich mit dem Feiern etwas zurückhalten. Sie hatten ihren letztes Spiel der Saison. Mit einem Bus sind Freunde, Fans und Familie nach Perleberg gereist. Die Fußballfans zum Sportplatz und die Nichtfußballer in den Perleberger Tierpark.
Nächste große Veranstaltung für die Jännersdorfer wird das gemeinsame Straßenfest mit den Porepern im September in Porep sein.
Offizielle Eröffnung der Putlitzer Kegelbahn des Putlitzer Sportvereins 1863 e.V.
Am Samstag wurde die Putlitzer Kegelbahn, nach umfangreichen Umbauarbeiten offiziell eröffnet. Durch den Einbau einer guten Gebrauchten, dem Standard entsprechenden Kegelanlage, kann mann jetzt Wettkämpfe und Meisterschaften auf Landesebene oder sogar Bundesebene hier in Putlitz durchführen.
Eingeladen zur feierlichen Eröffnung waren neben den Mitgliedern des Vereins, der ehrenamtliche Bürgermeister Bernd Dannemann, der Amtsdirektor Gerd Ehrke und der Präsident des Brandenburger Kegelverbandes Kurt Wilke.
Udo Burzyk, Chef des Sportvereins lobte in seiner Ansprache den zügigen Abschluss der Umbauarbeiten und nannte hier besonders das Engagement von Uwe Thiede, der dafür eine Urkunde mit der Auszeichnung zum Kegler des Jahres und einen Präsentkorb erhielt. Weiterhin nannte er Friedhelm Köhnke und die Helfer und Helferinnen, die sich am Umbau beteiligt haben.
Jetzt muss die Anlage aber auch genutzt werden und dass vor allem um junge Leute für den Kegelsport zu begeistern, sagte Kurt Wilke, der die Putlitzer zu dieser neuen Sportanlage gratulierte. Mit dem Durchschneiden des Bandes von Bernd Dannemann und Kurt Wilke ist die Kegelbahn jetzt offiziell eröffnet.
Die Gemeinde Hülsebeck hat einen Park, dem bisher wenig Beachtung gegeben wurde. Nur ein Mal wurde hier nach der Wende ein Fest zum 70 Jährigen bestehen der Hülsebecker Feuerwehr gefeiert. Das wird sich mit dem Heutigem 1. Parkfest ändern.
Federführend bei der Vorbereitung des Parkfestes war der Verein Löschtrupp der Ortsfeuerwehr Hülsebeck e.V. in prima Zusammenarbeit mit allen Bewohnern des Ortes. Es gab Arbeit genug um das Fest zu einem Fest werden zu lassen. Der Park wurde beräumt und mit Unterstützung des Amtsbauhofes auf Vordermann gebracht. Ein attraktives Festprogramm wurde erstellt und organisiert.Denn wenn wir hier schon feiern wollen, dann wollen wir das gemeinsam mit vielen Besuchern machen, sagte Mandy Jahnke, die Chefin des Vereins, der im Übrigen von den jungen Frauen des Ortes gegründet wurde.
Mandy Jahnke wünschte zu Beginn des 1. Parkfestes den vielen Besuchern gute Unterhaltung, einen erlebnisreichen Tag und mit diesen Worten eröffnete sie auch die Kaffeetafel mit der riesigen Auswahl an Kuchen und Torten, den die Frauen des Ortes gebacken hatten.
Auftakt des Festes war die Darbietung der Jadghornbläser aus Blüthen. Höhepunkt im Programm war natürlich die Darbietung der „Jungen Wilden“ vom Suckower Carneval Club. Sie sorgten für die mit ihrer Tanzshow für die richtige Stimmung im Festzelt. Für die Kinder gab es nichts Schöneres als das Ponyreiten, neben dem kunstvollen Schminken, natürlich dem leckeren Eis oder auch das Toben auf der Hupfburg.
Der Ortsvorsteher Harry Zedow lobte in seiner Eröffnungsrede ausdrücklich das Engagement der jungen Frauen des Ortes, die schon in der kurzen Zeit des Bestehens des Vereines frischen Wind in seiner Gemeinde gebracht haben. Dann gab er den Gästen des Parkfestes einen Rückblick auf die Entstehung und zu der Geschichte des Hülsebecker Parkes.
Entstanden ist der Park aus einer Fläche von 0,62 ha, die bei einer Flurerneuerung um 1860 übriggeblieben ist und einem Herrn Path aus Hülsebeck nebst 12 Genossen zugesprochen wurde. Der große Findling mit Inschrift, der heute den Park ziert, wurde, um 1913 vom Sagaster Gutsbesitzer gestiftet um die Hülsebecker Bauern für sich zu gewinnen. Mit 12 Gespannen (24 Pferde) wurde der schwere Findling nach Hülsebeck transportiert und im Park aufgestellt. Der kleine Park wurde in vergangener Zeit von den Kindern zum Baden und Schwimmenlernen genutzt.Der kleine Hügel (Eierberg) im Park war beliebter Treffpunkt zu den Osterfeierlichkeiten und einen Schießstand gab es hier auch.
Erst in den frühen Morgenstunden endete der Festtanz im Hülsebecker Park und mit Sicherheit wird es im nächsten Jahr ein 2. Parkfest geben.
17. Feuerwehrausscheid der Amtsjugendfeuerwehren in Hülsebeck
HÜLSEBECK - Sieben Mannschaften in der Altersklasse 1 (acht bis 13 Jahre) und drei Mannschaften in der Altersklasse 2 (14 bis 16 Jahre) sind am Samstagvormittag in Hülsebeck zu den Wettkämpfen beim Feuerwehrausscheid der Jugendfeuerwehren des Amtes Putlitz-Berge angetreten. Die Teams kamen aus Sagast, Putlitz, Reetz, Mertensdorf, Neuhausen, Wüsten-Varnow, Telschow-Weitgendorf und Silmersdorf.
„In den Jahren zuvor waren es schon einmal mehr Mannschaften“, sagte Amtsjugendwart Klaus-Peter Schulz. „Das Interesse und die Begeisterung der Mädchen und Jungs für die Feuerwehr ist groß, doch machen sich die geburtenschwachen Jahrgänge auch hier in unserem Amtsgebiet negativ bemerkbar.“ So konnte die Feuerwehr Sagast zwar zwei Mannschaften an den Start bringen, das aber nur mit der Verstärkung von Mädchen und Jungs aus den Gemeinden Hülsebeck und Muggerkuhl. „Uns fehlt einfach der Nachwuchs“, so Klaus-Peter Schulz.
„Die Jugend ist uns wichtig“, sagte auch Gerd Ehrke, Amtsdirektor und Gesamtwehrführer des Amtes Putlitz-Berge, zu Beginn der Wettkämpfe in Hülsebeck. Amtsjugendwart Schulz begrüßte die Jungfeuerwehrleute und gab das Startsignal im Beisein etlicher Vertreter der Kommunalpolitik und der Feuerwehren.
Geprüft und bewertet wurden bei den Kindern und Jugendlichen der Ausbildungsstand, die Geschicklichkeit und die Geschwindigkeit in den Disziplinen „Knoten“, „Stafette“, „Löschangriff“. Zusätzlich gab es in der Altersklasse 2 die „Schnelligkeitsübung“.
„Allen Mannschaften kann ich einen sehr guten Ausbildungsstand bestätigen“, sagte Klaus-Peter Schulz. „Die Jugendwarte der Heimatfeuerwehren haben gute Arbeit geleistet.“
Gesamtsieger in der Altersklasse 1 wurde die Mannschaft der Feuerwehr Neuhausen, die in allen Disziplinen den ersten Platz belegte. Zweiter Sieger wurde die Feuerwehr Telschow-Weitgendorf und dritter Sieger wurden die Mädchen und Jungs der Feuerwehr Reetz. In der Altersklasse 2 waren nur drei Mannschaften in Hülsebeck an den Start gegangen. Hier belegten die Reetzer vor Sagast und Wüsten-Varnow den ersten Platz.
Lohn und Anerkennung der Leistungen der Nachwuchsfeuerwehren war die Übergabe der Sieger- und Teilnehmerpokale – vor allem aber das leckere und erfrischende Eis für alle zum Abschluss des Tages.
Kindertagsfeier in Nettelbeck
Scheunenfest in Weitgendorf
17.05.2009 - Burgfräuleinwahl 2009 - Bilderserie3
17.05.2009 - Burgfräuleinwahl 2009 - Bilderserie2
17.05.2009 - Burgfräuleinwahl 2009 - Bilderserie1
16.05.2009 - PutlitzerPreis Verleihung in der Kirche von Putlitz
Ministerin Dagmar Ziegler zu Gast bei Sagaster Jugend
„Wir fürs Land“, eine Aktion der Berlin Brandenburgische Landjugend e.V., an der sich die Jugend aus Sagast mit einem Arbeitseinsatz beteiligt haben. Ihre Initiative galt der Sagaster Bushaltestelle, die mit den Jahren recht unansehnlich geworden ist und ihrem Jugendclub, an und in dem sie am Samstag und Sonntag „klar Schiff“ gemacht haben.
Die größere Aufgabe, die wir uns für dieses Wochenende vorgenommen haben ist das Buswartehäuschen, sagte Alexander Gablens, der Sagaster Jugendgruppenleiter. Der alte, schon teilweise abgeblätterte Farbanstrich muss entfernt werden und dann gibt es neue Farbe (ganz in weiß) für die „Bushalte“ und die Bank innen machen wir auch neu.
Lobende Worte, für die Arbeit der Sagaster Jugendlichen gab es von der Ministerin Dagmar Ziegler, die sich am Samstagvormittag von der Initiative selbst überzeugte. Sie machte den Jugendliche Mut, es nicht nur bei dieser Aktion zu belassen und sich mit weiteren Initiativen für ihre Gemeinde einzusetzen. Unterstützt wurde der Sagaster Arbeiteinsatz von der Jugendbetreuerin der BBL Gudrun Meyer, Ortsvorsteher Christian Reisinger und Bürgermeister Bernd Dannemann.
Eine Urkunde und ein Pokal für diesen Arbeitseinsatz, überreicht von der BBL, bekommt einen angemessenen Platz im Sagaster Jugendclub.
Es ist das 20. Schützenfest!, das die Schützenbrüder und Schützenschwestern des Porep Nettelbecker Schützenvereins e.V. feiern. Die Porep/Nettelbecker waren die ersten Schützen, die gleich nach der Wende ihren Verein gegründet, beziehungsweise wiederbelebt hatten.
Zur gemeinsamen Feier und Ehrung des diesjährigen Schützenkönigs, Fred Roeper sind befreundete Vereine und Schützen aus Perleberg, Pritzwalk, Kyritz, Grenzheim - Muggerkuhl und Nettelbeck angereist. Mit dabei beim Festumzug durch das Dorf und das hat auch schon Tradition, ist der Putlitzer Fanfarenzug, der mit Fanfaren und Trommeltakt für den gleichmäßigen Schritt und Tritt sorgte.
Zünftig, mit Speisen und Getränken, empfing Fred Roeper den Festumzug in der Mitte von Porep. Hier nahm er die Parade ab und begrüßte die Schützen und Gäste. Nach der allgemeinen Stärkung und einem Salut für den Schützenkönig von den Grenzheim - Muggerkuhler Salutschützen wurde Fred Roeper hochherrschaftlich, nicht wie die Jahre zuvor mit Pferd und Kutsche, sondern diesmal in einem schicken, roten Cabrio zum Schützenhaus geleitet.
Der Fanfarenzug gab hier im Schützenhaus zum Empfang noch ein Ständchen. Dafür bedankte sich der diesjährige Schützenkönig, der auch schon im letzten Jahr der Poreper Schützenkönig war, mit einem riesigen Blumenstrauß.
Im Schützenhaus versüßte die große Kaffeetafel mit reichlicher Auswahl leckerer Kuchen das Schützenfest. Aber auch frisch gegrilltes und saftig geräucherter Fisch bereicherten das vielfältige Angebot. Für die Schießwettbewerbe um Punkte und Platz zu diesem Fest gab es lukrative Preise zu gewinnen. Die Kinder hatten beim Darrt, dem Luftgewehrschießen oder am Glücksrad ihren großen Spaß. Für die Musik im weiteren verlauf des Tages sorgten die „Amigos“ aus Pritzwalk.
14.05.2009 - Tour de Prignitz 2009
Die Tourspiele in Meyenburg - Dank der "älteren" Herren gewonnen!!!
14.05.2009 - Tour de Prignitz 2009
Empfang der Putlitzer Radler in Meyenburg
14.05.2009 - Tour de Prignitz 2009
Mittagsrast und Empfang der Putlitzer Radler in Steffenshagen
14.05.2009 - Tour de Prignitz 2009
Kulturstop in Wolfshagen und Weiterfahrt Richtung Steffenshagen
14.05.2009 - Tour de Prignitz 2009
Start der Putlitzer Radler nach Meyenurg
13.05.2009 - Tour de Prignitz 2009
Die Tour-Spiele
13.05.2009 - Tour de Prignitz 2009
Empfang der Perleberger Radler auf dem Putlitzer Festplatz
13.05.2009 - Tour de Prignitz 2009
Kulturstop der Perleberger Radler im Schloss Neuhausen
Schick soll es werden, das Poreper Schützenhaus.
Zum 20. Poreper Schützenfest am 16. Mai wird sich das Schützenhaus und das Gelände drum her rum, den vielen erwarteten Gästen, im besten Glanz präsentieren. Zwei Arbeitseinsätze der Schützenbrüder und Schwestern waren nötig um die Schießsportanlage wieder auf „Vordermann“ zu bringen. Am Freitag vor dem Schützenfest ist dann noch ein Mal ein Arbeitseinsatz nötig, um den Schützensaal mit Blumen und Girlanden, für den feierlichen Empfang des Schützenkönigs, zu schmücken. Fred Röper ist der Schützenkönig 2009 und er war auch der Schützenkönig 2008.
Das Fußballturnier des Meyenburger Bürgermeisters am 1. Mai auf dem Sportgelände des SV Wacker
11 Mannschaften sind auf den Sportplatz in Meyenburg am 1. Mai angetreten, um im fairen Spiel den Sieger um den Bürgermeisterpokal zu ermitteln. Seit 2004 findet dieses Turnier in Meyenburg statt. Folgende Teams, aufgeteilt in zwei Staffeln, sind angetreten: Wille Wahnsinn, Gasthaus Zur Glocke, Fanclub Nordwind, Ostprignitz Kickers, Meyenburger Möbel, FC Kogel, FC Halenbeck, Meniskus Kickers, Schmolder Jugend, Stadt Meyenburg und zu Beginn am Start auch noch die Meyenburger Feuerwehr. Schiedsrichter des Fußballturniers waren Jens Behrendt, Chris Krassowski und Ricado Laßig. Begrüßt wurden die Mannschaften vom stellvertretenden Bürgermeister Andreas Kramer, der auch gleich noch den Turnierablauf und die Staffelaufteilungen bekannt gab. Leider schon im ersten Spiel des Tages kam das Aus für das Team der Meyenburger Feuerwehr. Per Sirene wurden sie zu einem Einsatz gerufen. Danach gab es noch einen Einsatz für die Männer der Meyenburger Feuerwehr und so hatten sie keine Möglichkeit mehr am Turnier teilzunehmen. Pech, für sie, aber vielleicht bessere Chancen auf den Sieg für die anderen Mannschaften im Turnier. Für Essen und Getränke war bei diesem gut besuchten Turnier bestens gesorgt. Olaf Tiede machte mit seiner Diskoanlage den guten Ton und die musikalische Unterhaltung. Der Kreissportbund hatte für die Kinder eine Hüpfburg bereitgestellt.
Sieger des Turniers wurde der Fanclub Nordwind. Zweiter Sieger wurden die Spieler des Gasthauses „Zur Glocke“ und dritter Sieger wurde der FC Kogel.
Am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, ist in Putlitz das Amtsfußballturnier für Nichtaktive Fußballer aus Firmen oder Vereinen um den Amtsfußballpokal, nicht mehr wegzudenken.
Zum diesjährigen Turnier haben sich 14 Mannschaften (je 1 Torwart + 6 Feldspieler und Spielerinnen!) angemeldet.
Heinz Schneider vom Amt Putlitz-Berge als Schirmherr und Ingo Stolz, Vorsitzender der Abt. Fußball des Putlitzer Sportvereins als Veranstalter eröffneten das Turnier.
Folgende Mannschaften waren am Start:
Reisinger-Junker aus Sagast, Fleckenteufel, Prignitzer Eisinsel, Rene´s Allstars, Haarschneider Young, EDEKA Kitty´s, Hinter Miland, FC Burow 06, Haus und Garten Schulz, Tischlerei Richter, Team Glaser, Team Edeka, Sportfreunde Mertensdorf und Deutsche Vermögensberatung. Schiedsrichter des Turnieres waren: Erwin Burzyk, Christian Reisinger, Herbert Stolz und Ingo Stolz.
Spannende, interessante und faire Spiele konnten die zahlreichen Zuschauer auf den Putlitzer Jahnsportplatz in diesem Turnier, bei prima Gastronomischer Versorgung von Jürgen Nehers Nahkaufmannschaft, erleben.
Große Unterstützung ihr sportliches Spiel gab es für die „EDEKA Kitty´s , das Frauenteam auf dem Spielfeld, die mit Teamgeist, Einsatz- und Spielfreude überzeugen konnten. Hier hat man gesehen, das Fußball Spaß machen kann.
Spannend wurde es bei den Endspielen um Sieg und die Platzierungen. Unterstützt und angefeuert von den Fans und Zuschauer konnte man fast eine Ligaatmosphäre auf dem Fußballplatz erleben.
Turniersieger wurde jetzt schon zum 5. Mal (mit Unterbrechungen) das „Team Glaser“. Zweite wurde die „Prignitzer Eisinsel“ und „Rene´s Allstars“ wurden Dritte Sieger. Zur feierlichen Siegerehrung überreichte Amtsdirektor Gerd Ehrke den Siegerpokal und die Preise. Einen verdienten Ehrenpreis für ihr prima und engagiertes Spiel erhielten die Fußballfreundinnen, die EDEKA Kitty´s .
Ausbildung Truppfrau/Truppmann der Freiwilligen Feuerwehr des Amtes Putlitz und des Amtes Meyenburg
Diesmal und das ist Neu in der abschließenden Ausbildung, die praktische Prüfung.
Zum ersten Mal gab es für die angehenden jungen Feuerwehrleute eine praktische Prüfung. Bisher war es üblich, zum Abschluss der Ausbildungstage, nur Wissensstand in Form von schriftlichen Prüfungen zu ermitteln.
Geprüft wurde am Samstag auf dem Geländes des Putlitzer Reitplatzes.
Gerätekunde, Erste Hilfe, Aufbau einer Schlauchbrücke aus Steckleiterteilen, Bergung Verletzter aus dem Auto. Hier mussten die angehenden Truppfrauen/Truppmänner ihr Können und das Erlernte unter Beweis stellen. Besonderes Augenmerk wurde dabei von den Prüfern auf die Handhabung und die Möglichkeiten der Anwendung modernster Technik gelegt. Wichtig dabei immer die Beachtung der eigenen Sicherheit.
Nicht nur Beherrschung der Technik war Prüfungsinhalt auch Teamwork war gefragt.
Zum Abschluss des Tages und nach Auswertung der Prüfungen konnte der Amtsbrandmeister Hartmut Peters allen 29 Prüfungsteilnehmern einen guten Wissensstand bestätigen. Auch Amtsdirektor Gerd Ehrke, überzeugte sich am Samstag vom Können und Wissensstand der jungen Feuerwehrleute.
Besonders auffallend in dieser Ausbildung sagte Rüdiger Jach: (stellvertretender Amtswehrführer des Amtes Meyenburg) war die Disziplin, die Lernbereitschaft und letztendlich das Können der jungen Frauen die ihre Prüfung mit besten Ergebnissen bestanden. Denn immer hin die Hälfte der Auszubildenden waren Frauen.
dies soll nur eine kleiner wehmütiger Gruß an die Stadt Putlitz sein. Seit nunmehr zehn Jahren fuhren wir - mit Mann, Hund und Wohnmobil- im August im Rahmen unseres Sommerurlaubs auf die voov/vuuv. Wir haben auch schon andere Festivals besucht, aber vuuv und Putlitz war eine besondere Kombination. Gerade wenn man nicht mehr zu den ganz jungen gehört und somit auf so einem Fest auch das fröhliche Beisammensein und den Austausch mit Ortsansässigen schätzt, war die vuuv ein besonderes Ereignis. Kein anderes Festival bot ein solches harmonisches Miteinander von fremden und Einwohnern. Das fing beim Fußballspiel an und hörte beim Schnack mit der Oma aus dem Dorf um zwei Nachts auf der Bank am Mainfloor noch lange nicht auf. Dazu hatte ma immer das Gefühl durchaus erwünscht, um- und versorgt zu sein. Ich sage nur Festival-Bahnstation, Schwimmbad und Edeka u.s.w. Zunehmend lästig und unangenehm - das muss auch gesagt werden - war die verallgemeinernde und kriminalisierende Behandlung durch die massiven Polizeikontrollen. Sicherlich gibt es Anlass und Notwendigkeit im Bereich der Beschränkung des Drogenkonsums aktiv zu werden, aber dabei alle Besucher über einen Kamm zu scheren und zu verdächtigen, hat auch immer mehr abgeschreckt, die mit dem Thema nichts zu tun haben. Und auch da war die Vuuv leider immer einzigartiger. Das zu Beginn und Ende eines Festivals Zeit und Nerven für eine umfassende Kontrolle eingeplant werden mussten gab es auch nur hier. Dabei sei klargestellt: Alkohol- und Drogenkontrollen zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit müssen sein, aber das Fest und seine Besucher darauf zu reduzieren ist nicht verhältnismäßig. Und gemessen an großen Rockveranstaltungen mit Saufexzessen und Schlägereien war die vuuv immer ein freundliches Miteinander. Man sehe sich nur die Statistiken der Hilfsdienste an.
Nichtsdestotrotz werden wir die vuuv weiterhin besuchen - wenn es sie noch gibt - und vielleicht wird sie ja auch mal wieder in Putlitz stattfinden. Bis dahin müssen wir unsere Jahresration Festivalhonig (den gab es immer am Sonntag...) woanders kaufen und dann werden wir an all die schönen Tage in Putlitz denken.
Viele Grüße aus dem Münsterland und hoffentlich bis ein anderes Mal